TGV Lyria im Überblick
1993
- Gründung der wirtschaftlichen Interessengemeinschaft (GIE) TGV France-Suisse zur Vermarktung der TGV-Verbindungen Lausanne <> Paris und Bern <> Paris.
1995
- Geburt des ersten TGV des Neiges, der im Winter 1995/1996 erstmals die Winterverbindung nach Brig mit Halt in Montreux, Aigle, Martigny, Sitten, Siders und Visp bedient.
1996
- Aufnahme einer täglichen Verbindung nach Zürich.
1999
- Gründung der Rail France Suisse SAS ("Société par Actions Simplifée", vereinfachte Aktiengesellschaft nach französischem Recht), welche die Aufgaben der GIE TGV France- Suisse bis zur Gründung von Lyria im Jahr 2002 übernimmt.
2002
- Gründung von Lyria SAS. Übernahme der Aufgaben von Rail France Suisse SAS.
- Eröffnung einer ersten Sommerverbindung (14. Juni bis 30. September) nach Siders und Brig mit zwei Umläufen Brig <> Paris und einem Umlauf Siders <> Paris.
2005
- Ausweitung der Kooperation zwischen SNCF und SBB mit der Integration der Verbindungen Genf <> Paris ins Streckennetz von TGV Lyria (bis zu 7 Hin- und Rückfahrten täglich).
2006
- Lancierung der Marke TGV Lyria, um von der Bekanntheit der Marke TGV zu profitieren und gleichzeitig eine eigene Markenidentität zu entwickeln.
2007
- Ausweitung der Kooperation zwischen SNCF und SBB: Lyria erweitert das Streckennetz um die Verbindungen Basel/Zürich <> Paris (via Strasbourg).
- Inbetriebnahme des TGV Lyria des Grisons, der während der Wintermonate einmal wöchentlich (samstags) die Strecke Chur <> Paris (über Basel und Zürich) bedient.
2009
- Zeitersparnis von rund 15 Minuten auf der Strecke Lausanne <> Paris.
2010
- Mit Inbetriebnahme der Linie Haut-Bugey beläuft sich die Reisezeit für die Strecke Genf <> Paris auf 3 Stunden und 5 Minuten (kürzeste Reisezeit), zudem wird durch zwei zusätzliche Verbindungen die Zahl der täglichen Hin- und Rückfahrten auf neun erhöht.
- Einführung des Serviceangebots Lyriapremière auf den Strecken Genf <> Paris, Lausanne/Vallorbe<> Dijon/Paris und Bern/Neuchâtel <> Dijon/Paris.
2011
- Ausbau der Partnerschaft zwischen SNCF und SBB durch Unterzeichnung eines neuen Vertrages
für 12 Jahre.
- Im Juli Einführung der doppelten Zugbegleitung: Auf den Strecken Genf <> Paris und Lausanne/Bern <> Paris stehen während der gesamten Reisedauer sowohl ein Schweizer als auch ein Französischer Zugbegleiter zur Verfügung.
- Ab Dezember werden
- alle TGV Lyria - Züge werden ab dem Gare de Lyon über die Achse Sud-Est verkehren.
- Basel und Zürich durch die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke, die Genlis (im Süden von Dijon) mit Belfort verbindet, mit sechs täglichen Hin- und Rückfahrten von TGV Lyria bedient. Dadurch verringert sich die Fahrzeit auf der Strecke Basel/Zürich <> Paris um 33 Minuten auf rund 3 Stunden für Basel <> Paris und auf etwa 4 Stunden für Zürich <> Paris.
- die erweiterten Serviceangebote Lyriapremière und die doppelte Zugbegleitung auch auf der Strecke Basel/Zürich <> Paris eingeführt.