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Störungen des Zugverkehrs zu bestimmten Zeiten wegen verschiedener Bauarbeiten in 2012, insbesonders auf der Linie Paris-Lausanne. Für weitere Informationen hier klicken.

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Unser engagement

Lyria lanciert Umweltschutzprogramm

Die CO2-Bilanz™ von Lyria

Gewählter Ansatz

Um die Zuverlässigkeit der Untersuchung zu gewährleisten, haben wir uns an die französische Agentur für Umwelt- und Energiewirtschaft ADEME (Agence de l’Environnement et de la Maîtrise de l’Energie) gewandt, die die Methodik für die CO2-Bilanz™ entwickelt hat. Bei der Durchführung wurden wir von dem Unternehmen ECO2 Initiative (www.eco2initiative.com) unterstützt.

Die detaillierte Studie finden Sie hier.

Umfang der Evaluation

Wir haben uns dafür entschieden, die Gesamtheit aller direkt oder indirekt durch unsere Tätigkeit verursachten Emissionen zu berücksichtigen und somit nach dem von der ADEME definierten globalen Ansatz vorzugehen.
Somit war nicht nur die für die Beförderung unserer Fahrgäste verbrauchte Energie Gegenstand der Evaluation, sondern auch alle Emissionen, die durch den Bau und die Wartung der Infrastrukturen und Züge (Gleise, Oberleitungen, Bahnhöfe, TGVs) verursacht werden. Darüber hinaus haben wir auch die Emissionen ermittelt, die durch die An- und Abfahrt unserer Fahrgäste zum und vom Bahnhof entstehen.

Ergebnisse der CO2-Bilanz™ von Lyria für das Jahr 2006

Gemäss den Untersuchungsergebnissen verteilen sich die Emissionen eines Verkehrsunternehmens wie Lyria hauptsächlich auf die folgenden Verursacherbereiche:

Die Emissionen die im Zusammenhang mit Lyria entstehen, werden vor allem durch die Fahrt der Bahnreisenden zum und vom Bahnhof (42%), für die Herstellung und Instandhaltung der Züge (32%), dem Stromverbrauch der Züge (13%) und dem Energieverbrauch für den Unterhalt der Züge und in den Bahnhöfen: Heizung, Strom, etc. (10%) verursacht.

Aufgrund dieser Resultate haben wir einen Emissionsfaktor für einen Reisenden pro Kilometer mit dem TGV Lyria berechnet. Die Emissionen pro Fahrgast und Kilometer (ohne Fahrten vom und zum Bahnhof und ohne Bereitstellung der Infrastruktur) belaufen sich auf 6g CO2 Äquivalent.

Fazit und identifizierte Handlungsfelder

Personenverkehr

Die Untersuchung hat gezeigt, dass der Stromverbrauch des TGV Lyria insgesamt nur ein relativ unbedeutender Faktor in der CO2-Bilanz eines Eisenbahnunternehmens ist. Ausserdem wurde deutlich, dass ein Passagier auf einer 10 km langen Fahrt zum Bahnhof genau so viele Schadstoffe freisetzt wie die Bahn auf der gesamten Strecke Paris – Genf (550 km).

Natürlich kann Lyria den Passagieren nicht vorschreiben, welches Verkehrsmittel sie benutzen sollten. Insbesondere, da das Auto in vielen Fällen wirklich notwendig ist (sperrige Gepäckstücke, Beförderung von Kindern oder Menschen mit Behinderung, schlechte Anbindung an öffentliches Nahverkehrsnetz, etc.). Aber in einigen Fällen ist die Nutzung eines umweltfreundlicheren Verkehrsmittels durchaus möglich, und Lyria betrachtet es als seine Pflicht, die Passagiere für das Thema Umwelt zu sensibilisieren und den Zugang zu alternativen Verkehrsmitteln zu erleichtern.

In Abstimmung mit ADEME sollen daher die folgenden Massnahmen ergriffen werden:
- Anbringen eines Öko-Rechners auf der Lyria-Internetseite, um auf diese Weise bei den Fahrgästen mehr Bewusstsein für die Schadstoffemissionen der verschiedenen Verkehrsmittel zu erzeugen.
- Verkauf von Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr an Bord der Züge
- Ausloten der Möglichkeiten, gemeinsam mit Autovermietungen oder Anbietern im öffentlichen Nahverkehr umweltschonende Produkte anzubieten.

 

Weitere Verursacherbereiche  

Hinsichtlich des Energieverbrauchs (Wartung, Heizung und Strom in den Bahnhöfen, Verbrauch der Züge) verfolgt Lyria aufmerksam die Fortschritte, die durch die SNCF, deren Züge und Infrastrukturen Lyria nutzt, durch die SBB, durch die RFF sowie den TGV-Konstrukteur Alstom erzielt werden.

Weitere Informationen über die Programme zur Reduktion der Treibhausgasemissionen und zur Energieeffizienz finden Sie auf den Internetseiten der SNCF und der SBB.

Ein Beispiel: Die Hochgeschwindigkeitsstrecke Paris < > Est

Die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke TGV Paris < > Est, die seit Juni 2007 in Betrieb ist, bildet im Hinblick auf die Verminderung der Treibhausgasemissionen einen wesentlichen Fortschritt.

Alle Aktivitäten der Werkstätte werden unter Berücksichtigung des Umweltschutzes durchgeführt: Zum ersten Mal hat die SNCF für ihre Werkhallen ein HQE-Programm zur Erreichung eines hohen Umweltstandards ab der Entwurfsphase implementiert und hofft, in Kürze die Zertifizierung nach ISO 14 001 zu erhalten.

Zudem werden in den 21 Innenstadt-Bahnhöfen des TGV- Streckennetzes Paris < > Est umfassende Renovierungs- und Umbaumassnahmen durchgeführt. Dies erlaubt gleichzeitig die Optimierung des Energieverbrauchs, die Einführung neuer Serviceleistungen, die Vereinfachung der Wege und des Zugangs zu den Servicebereichen sowie insgesamt die Schaffung benutzerfreundlicherer Bahnhöfe.

 

Was ist die CO2-Bilanz™?

Die Ermittlung aller Treibhausgasemissionen, die durch eine Aktivität verursacht werden, mit dem Ziel, diese zu verringern.

Alle menschlichen Aktivitäten, worin auch immer sie bestehen, ziehen direkt oder indirekt den Ausstoss von Treibhausgasen nach sich. Die durch den Menschen produzierten Treibhausgase tragen zum Klimawandel bei und sind in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Wenn wir nichts tun, um unsere Emissionen zu verringern, könnte dies katastrophale Folgen für die Umwelt und künftige Generationen haben (Gletscherschmelze, Dürren, Überschwemmungen, Migration, neue Krankheiten, Artensterben etc.).
Daher müssen wir alle  – Privatpersonen, Unternehmen, Verwaltungs- und Verbandseinrichtungen – unseren Beitrag zur Reduktion der durch unsere Aktivitäten verursachten Emissionen leisten. Für ein effektives Handeln ist es erforderlich, zunächst das eigene Emissionsprofil und -verhalten zu kennen.
Zu diesem Zweck hat die ADEME das Diagnosewerkzeug der CO2-Bilanz™ entwickelt.

 

Erfahren Sie mehr über die CO2-Bilanz TM vom ADEME.  


 

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